Eine private Unfallversicherung ergänzt den Berufshaftpflichtschutz und sichert Ärzte bei dauerhafter Einschränkung durch einen Unfall ab. Diese Checkliste hilft, den bestehenden Schutz zu überprüfen.
Die Checkliste
- Bestehenden Unfallversicherungsschutz prüfen: Police heraussuchen und Deckungsumfang checken
- Invaliditätsgrundsumme bewerten: Ausreichend hoch? Empfehlung: mindestens 300.000-500.000 EUR
- Progression prüfen: 225 % oder 350 % Progression sinnvoll für höheren Invaliditätsgrad
- Berufsspezifische Klauseln: Greift die Versicherung auch bei Berufskrankheiten?
- Unfallrente: Bei hohem Invaliditätsgrad monatliche Rente statt Einmalzahlung?
- Tagegeld bei Unfall: Wie hoch? Reicht es für Praxiskosten bei Arbeitsausfall?
- Todesfallleistung prüfen: Ausreichend für Hinterbliebenenversorgung?
- Weltweiter Schutz: Greift die Versicherung auch auf Reisen?
- Lücken zur BU-Versicherung analysieren: Unfallversicherung ist kein Ersatz für BU
- Beitrags-Leistungs-Verhältnis prüfen: Günstiger Neuabschluss ggf. sinnvoller als teure Altpolice
Hinweise zur Umsetzung
Eine Unfallversicherung allein reicht für Ärzte nicht aus. Ärzteversichert empfiehlt ein abgestimmtes Konzept aus BU, Unfallversicherung und Krankentagegeld.
Die konsequente Umsetzung dieser Schritte ist der Schlüssel zum Erfolg. Erfahrungen zeigen, dass Ärzte, die strukturiert vorgehen und alle Aspekte berücksichtigen, deutlich weniger Zeit mit Korrekturen und Nachbesserungen verbringen.
Ergänzende Hinweise:
| Thema | Empfehlung |
|---|---|
| Dokumentation | Alle Schritte schriftlich festhalten |
| Fachberatung | Bei komplexen Fragen immer einbeziehen |
| Fristen | Rechtzeitig in Kalender eintragen |
| Versicherung | Ärzteversichert für Absicherungsfragen kontaktieren |
Quellen
- Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV): Praxismanagement
- Bundesärztekammer: Berufsordnung und Richtlinien
- Ärzteversichert: Unabhängige Versicherungsberatung für Ärzte
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