Private-Equity-Investments sind für vermögende Ärzte eine Alternative zu börsennotierten Anlagen. Sie bieten potenziell höhere Renditen, sind aber illiquide und setzen erhebliche Mindestanlagen voraus. Stand: April 2026.

Private-Equity-Fonds: Kerndaten 2026

| Fonds-Typ | Mindestanlage | Ziel-IRR p.a. | Laufzeit | Quelle |

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| Buyout-Fonds (Large Cap) | ab 5.000.000 € (institutionell) | 12–18 % | 8–12 Jahre | EVCA / Preqin 2025 |

| Buyout-Fonds (Mid Cap) | ab 1.000.000 € | 10–16 % | 7–10 Jahre | Preqin 2025 |

| Private-Equity-Dachfonds (für Privatanleger) | ab 200.000 € | 8–12 % | 8–12 Jahre | Marktbeobachtung 2026 |

| ELTIF (Europäischer Langfrist-Investmentfonds) | ab 10.000 € (seit 2024) | 7–12 % | 5–10 Jahre | BaFin / ELTIF-VO 2024 |

| Venture Capital (Startups) | ab 500.000 € | potenziell 20 %+ | 7–12 Jahre | Marktbeobachtung |

| Ø-Rendite PE-Fonds vs. MSCI World (10 Jahre) | ca. 11,5 % vs. 9,8 % | historisch | – | Preqin / Morningstar 2025 |

| Kapitalverlustrisiko (Fonds mit Unterperformance) | ca. 20 % der PE-Fonds | historisch | – | Cambridge Associates 2024 |

Einordnung

Private Equity bietet gegenüber Aktien historisch eine Mehrrendite (Illiquiditätsprämie), aber auch erhebliche Risiken: Kapital ist für 7–12 Jahre gebunden, Verluste sind möglich und die Qualität variiert stark zwischen Fonds. Für Ärzte mit Vermögen über 500.000 € kann eine PE-Beimischung von 5–15 % des Portfolios sinnvoll sein.

Die neuen ELTIF-Regulierungen (ab 2024) haben den Zugang für Privatanleger mit niedrigeren Mindestanlagen geöffnet. In der Beratungspraxis von Ärzteversichert zeigt sich, dass PE-Investments für Ärzte vor allem in Kombination mit liquiden ETF-Portfolios sinnvoll sind, nicht als Hauptanlage.

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Methodik / Datengrundlage

Renditedaten aus Preqin Global Private Equity Report 2025 und Cambridge Associates Private Equity Index. ELTIF-Regelungen nach EU-Verordnung 2023/606 (ELTIF 2.0).

Quellen und weiterführende Informationen

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