Die Risikolebensversicherung ist für Ärzte mit Familie oder Praxisdarlehen eine der wichtigsten Basisabsicherungen. Sie zahlt im Todesfall eine vereinbarte Summe aus und schützt so Hinterbliebene und Geschäftspartner. Stand: April 2026 sind die Beiträge für Risikolebensversicherungen historisch günstig; Gesundheitsvorteile für Nicht-Raucher und Ärzte ohne Vorerkrankungen ermöglichen besonders niedrige Tarife.
Risikolebensversicherung: Beiträge nach Alter und Summe 2026
| Eintrittsalter | Versicherungssumme | Laufzeit | Monatsbeitrag (ca.) | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| 30 Jahre | 300.000 € | 20 Jahre | 10 – 15 € | Nichtraucher, gesund |
| 30 Jahre | 500.000 € | 20 Jahre | 15 – 22 € | Nichtraucher, gesund |
| 35 Jahre | 500.000 € | 20 Jahre | 22 – 32 € | Nichtraucher, gesund |
| 40 Jahre | 500.000 € | 20 Jahre | 35 – 55 € | Nichtraucher, gesund |
| 45 Jahre | 500.000 € | 15 Jahre | 55 – 80 € | Nichtraucher, gesund |
| 50 Jahre | 500.000 € | 10 Jahre | 90 – 130 € | Nichtraucher, gesund |
| 35 Jahre | 1.000.000 € | 20 Jahre | 40 – 65 € | Praxisdarlehen-Absicherung |
| Aufschlag Raucher | + 50 – 100 % | je nach Tarif | erheblicher Aufpreis | – |
Quellen: Markterhebung Risikolebensversicherungstarife, Stand 2025/2026.
Einordnung
Für Ärzte mit Praxisdarlehen oder Immobilienfinanzierung ist die Versicherungssumme so zu wählen, dass sie die ausstehenden Schulden übersteigt. Für Familienversorger gilt die Faustformel: Fünf bis acht Jahresbruttoeinkommen als Richtwert für die Versicherungssumme. Risikolebensversicherungen sind günstig und sollten auch mit kleinem Budget abgeschlossen werden; je jünger beim Abschluss, desto billiger. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.
Methodik / Datengrundlage
Beitragswerte entstammen Tarifvergleichen für Risikolebensversicherungen auf Basis männlicher Nichtraucher ohne Vorerkrankungen. Individuelle Abweichungen je nach Gesundheitsfragen, Anbieter und Tarif sind erheblich.
In der Beratungspraxis von Ärzteversichert zeigt sich, dass Ärzte die Risikolebensversicherung oft zu spät oder mit zu niedriger Summe abschließen, obwohl sie die günstigste Form der Absicherung im Todesfall darstellt.
Quellen und weiterführende Informationen
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