Die Risikolebensversicherung ist der günstigste und effizienteste Weg, Hinterbliebene und Kreditgeber im Todesfall abzusichern. Für niedergelassene Ärzte mit Praxisdarlehen, Familienpflichten oder Gesellschaftervereinbarungen ist sie unverzichtbar. Stand: April 2026.

Risikolebensversicherung: Monatsbeiträge nach Alter und Summe 2026

Nicht-Raucher, männlich, guter Gesundheitszustand, Laufzeit 20 Jahre:

VersicherungssummeEintrittsalter 30Eintrittsalter 35Eintrittsalter 40Eintrittsalter 45Eintrittsalter 50
250.000 €ca. 8–12 €/Monatca. 10–16 €/Monatca. 15–24 €/Monatca. 25–38 €/Monatca. 42–65 €/Monat
500.000 €ca. 13–20 €/Monatca. 17–28 €/Monatca. 26–42 €/Monatca. 45–68 €/Monatca. 78–120 €/Monat
750.000 €ca. 18–28 €/Monatca. 23–38 €/Monatca. 36–58 €/Monatca. 62–95 €/Monatca. 108–165 €/Monat
1.000.000 €ca. 22–35 €/Monatca. 28–48 €/Monatca. 44–72 €/Monatca. 76–120 €/Monatca. 135–205 €/Monat

Quelle: Marktdurchschnittswerte auf Basis öffentlich zugänglicher Tarife von GDV-Mitgliedsunternehmen, Stand April 2026. Weibliche Versicherungsnehmer erhalten gleiche Prämien (Unisex-Tarife seit 2012). Raucher zahlen je nach Anbieter 50–120 % Aufschlag.

Besonderheiten für Ärzte

BesonderheitAuswirkung auf Beitrag
Beruf Arzt (Chirurg, Notarzt)meist kein oder geringer Risikozuschlag
Vorerkrankungen (z. B. Rücken, psychisch)Risikozuschlag 20–100 % möglich
Praxisdarlehen als Sicherungsgrundlageannuitätisch fallende Summe möglich
Gesellschaftervertrag / Cross-Optionsvertragseparate Police für Deckung empfohlen

Einordnung

Ärzte benötigen häufig höhere Versicherungssummen als der Bevölkerungsdurchschnitt, weil sie erstens höhere Kredite (Praxisfinanzierung) absichern müssen und zweitens ihre Hinterbliebenen an einen gehobenen Lebensstandard gewöhnt sind. Als Richtwert gilt: Mindestens das 3- bis 5-fache des Jahresnettoeinkommens als Todesfallsumme, ergänzt um die offenen Darlehensverbindlichkeiten.

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Methodik / Datengrundlage

Die Beitragsangaben wurden aus Vergleichsrechnern von Versicherungsmaklern und öffentlichen Tarifübersichten ermittelt. Da Beiträge stark von Gesundheitsfragen, Laufzeit und Anbieter abhängen, stellen die Werte Richtwerte dar; individuelle Angebote können abweichen.

In der Beratungspraxis von Ärzteversichert zeigt sich, dass Ärzte die Risikolebensversicherung häufig nur für die Laufzeit des Praxisdarlehens abschließen und dabei den Absicherungsbedarf der Familie unterschätzen, der über die Kreditlaufzeit hinausgeht.

Quellen und weiterführende Informationen

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