Diese Übersicht zeigt aktuelle Zahlen und Fakten zur Ablehnungsquote bei Berufsunfähigkeitsversicherungen für Ärzte in Deutschland, differenziert nach MVZ und Einzelpraxis im Vergleich. Die Daten dienen als Orientierungswerte für die individuelle Versorgungs- und Versicherungsplanung.

Zahlen & Fakten: Ablehnungsquote – MVZ vs. Einzelpraxis (Ärzte)

GruppeAblehnungsquote BU (ca.)Häufigste Ablehnungsgründe
Alle Ärzte5 bis 12 %Vorerkrankungen, Vorschäden
Chirurgen8 bis 15 %Muskel-Skelett-Beschwerden
Psychiater/Psychother.10 bis 18 %Psychische Vorerkrankungen
Allgemeinmediziner5 bis 10 %Durchschnittlich
Assistenzärzte (jung)3 bis 7 %Günstig (jung, gesund)
Ärzte ab 50 J.12 bis 25 %Altersbedingte Vorerkrankungen

Einordnung für Ärzte

MVZ weisen in der Regel höhere Personalquoten und IT-Kosten auf, erreichen aber durch Skalierung auch höhere Umsätze je Arzt.

Ärzteversichert nutzt diese Benchmarks, um Ärzte im Beratungsgespräch dabei zu unterstützen, ihre Versicherungskosten, Deckungssummen und Altersvorsorge korrekt einzuordnen. Wer deutlich über oder unter dem Benchmark liegt, sollte seinen Versicherungsschutz überprüfen lassen.

Aktuelle Entwicklungen

Die Kennzahlen für 2026 spiegeln die veränderten Marktbedingungen nach den Inflationsjahren 2022 bis 2024 wider. Steigende Betriebskosten, höhere Löhne und veränderte Versicherungsprämien haben die Benchmarks in nahezu allen Bereichen nach oben verschoben. Ärzte sollten ihre Werte regelmäßig mit aktuellen Branchen-Benchmarks abgleichen.


Quellen:

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