Internisten tragen als Ärzte mit breiter Verantwortung für chronisch kranke Patienten eine hohe Berufsbelastung. Wer für Familie oder Praxisfinanzierung vorsorgen möchte, findet in der Risikolebensversicherung eine kosteneffiziente Absicherungslösung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Risikolebensversicherung zahlt bei Tod des Versicherten eine Einmalsumme an die Begünstigten aus.
  • Internisten werden von Versicherern in der Regel ohne Berufsrisikoaufschlag eingestuft.
  • Versicherungssumme, Laufzeit und Bezugsberechtigter müssen beim Abschluss sorgfältig gewählt werden.

Risikolebensversicherung speziell für Internisten

Niedergelassene Internisten haben häufig erhebliche Investitionen in ihre Praxis getätigt: Praxiseinrichtung, Spiroergometrie, Langzeit-EKG-Geräte und Ultraschall summieren sich auf 100.000 bis 250.000 Euro. Diese Verbindlichkeiten können im Todesfall zur finanziellen Last für Hinterbliebene oder Praxispartner werden. Eine Risikolebensversicherung in Höhe der ausstehenden Kredite ist deshalb für jeden Praxisinhaber unverzichtbar.

Angestellte Internisten an Kliniken haben zwar keine Praxisschulden, sichern aber durch die Risikolebensversicherung den Lebensstandard ihrer Familien ab. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 7.000 bis 10.000 Euro sollte die Versicherungssumme mindestens dem 5-fachen Jahresnettoeinkommens entsprechen, also 420.000 bis 600.000 Euro, um Hinterbliebenen eine ausreichende finanzielle Übergangszeit zu sichern.

Worauf Internisten besonders achten sollten

Internisten mit Vorerkrankungen, etwa Diabetes oder Herzerkrankungen, die aus der eigenen Patientenversorgung bekannt sind, sollten bei der Antragstellung besonders sorgfältig vorgehen. Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder Prämienaufschlägen führen. Ärzteversichert hilft Internisten dabei, Anbieter zu identifizieren, die bei häufigen Vorerkrankungen faire Konditionen bieten, und die Gesundheitsfragen korrekt und vollständig zu beantworten.

Typische Fehler bei Internisten

Ein häufiger Fehler ist die fehlende Abstimmung der Versicherungssumme mit dem tatsächlichen Bedarf. Wer die Summe zu niedrig ansetzt, hinterlässt Lücken, die Hinterbliebene belasten. Ein weiterer Fehler ist das Versäumnis, den Vertrag nach dem Ende der Praxiskredite anzupassen: Wenn die Schulden abbezahlt sind, kann eine reduzierte Police zu niedrigeren Prämien führen.

Fazit

Die Risikolebensversicherung ist für Internisten eine kostengünstige und unverzichtbare Säule der finanziellen Absicherung, die regelmäßig an die aktuelle Lebenssituation angepasst werden sollte. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.

Quellen und weiterführende Informationen

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