Notfallmediziner sind in ihrer Arbeit täglich mit extremen Belastungen konfrontiert: Schichtdienst, physischer und psychischer Stress sowie in manchen Einsatzsituationen auch Gefährdungslagen machen eine solide Risikolebensversicherung für Notfallmediziner und ihre Familien besonders wichtig. Eine frühzeitige Absicherung lohnt sich.
Das Wichtigste in Kürze
- Notfallmediziner sind meist angestellt und tragen finanzielle Verantwortung für Familie und ggf. Immobilienfinanzierungen
- Die Risikolebensversicherung sichert im Todesfall die Familie und bestehende Kreditverpflichtungen ab
- Besondere körperliche Belastungen im Notarztberuf können bei manchen Versicherern zu Risikozuschlägen führen
Risikolebensversicherung speziell für Notfallmediziner
Notfallmediziner sind in Deutschland meist als angestellte Ärzte in Notaufnahmen oder als Notärzte im Rettungsdienst tätig. Ihr Einkommen nach TV-Ärzte liegt 2025 je nach Karrierestufe zwischen 7.000 und 12.000 Euro brutto monatlich, zuzüglich erheblicher Zulagen für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste. Eine Risikolebensversicherung sollte die laufenden Verbindlichkeiten (Immobilienkredite, ggf. PKW-Leasing) und die Absicherung der Hinterbliebenen für mindestens 5 bis 10 Jahre abdecken.
Die Versicherungssumme sollte mindestens das 3- bis 5-Fache des Jahresbruttoeinkommens betragen. Bei einem Jahresbrutto von 100.000 Euro entspricht dies einer Summe von 300.000 bis 500.000 Euro. Junge Notfallmediziner sollten die Versicherung frühzeitig abschließen, da die Prämien mit zunehmendem Alter und bei Vorerkrankungen steigen. Für Notärzte, die regelmäßig im Rettungshubschrauber-Dienst eingesetzt werden, kann eine Prüfung der Risikoklassifizierung durch den Versicherer sinnvoll sein.
Worauf Notfallmediziner besonders achten sollten
Bei der Gesundheitsprüfung für die Risikolebensversicherung sollten Notfallmediziner alle bekannten Vorerkrankungen wahrheitsgemäß angeben. Verschweigen führt im Leistungsfall zur Ablehnung. Ärzteversichert empfiehlt, einen Vergleich verschiedener Anbieter durchzuführen und dabei auch auf Klauseln zur vorübergehenden Erwerbsminderung zu achten, die in einigen Kombipolicen enthalten sind.
Typische Fehler bei Notfallmedizinern
Ein häufiger Fehler ist das Verschieben des Versicherungsabschlusses auf "später", wenn die Familie größer wird oder eine Immobilie gekauft werden soll. In diesem Zeitraum steigt das Alter, und etwaige Erkrankungen könnten die Prämie erhöhen oder zu Ausschlüssen führen. Außerdem wird die Versicherungssumme manchmal nicht an veränderte Lebenssituationen angepasst.
Fazit
Eine Risikolebensversicherung ist für Notfallmediziner eine der günstigsten und wichtigsten Maßnahmen zur finanziellen Absicherung der Familie. Weitere Artikel finden Sie in der Blog-Übersicht.
Quellen und weiterführende Informationen
- GDV – Risikolebensversicherung
- BaFin – Lebensversicherung
- Bundesärztekammer – Finanzplanung für Ärzte
- Ärzteversichert – Versicherungsmakler für Mediziner
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