Die meisten Ärzte fahren mit einer Kombination aus Versorgungswerk (Schicht 1), betrieblicher Altersvorsorge (Schicht 2) und einem breit gestreuten ETF-Portfolio (Schicht 3) am besten. In der Praxis zeigt sich, dass eine zu starke Konzentration auf eine einzelne Schicht, etwa nur das Versorgungswerk, zu Flexibilitätsverlusten im Ruhestand führt.

Hintergrund

Erfahrene Ärzte berichten, dass die Pflichtbeiträge zum Versorgungswerk allein oft nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Eine Rentenlücke von 1.000–2.000 € monatlich ist keine Seltenheit. Die Ergänzung durch Schicht 2 (z. B. Direktversicherung über den Arbeitgeber) und Schicht 3 (z. B. ETF-Sparplan mit 500–1.000 € monatlich) schließt diese Lücke steuerlich effizient. Ein häufiger Tipp: Bereits in der Assistenzarztzeit mit kleinen Beträgen beginnen und nach der Facharztprüfung aufstocken.

Wann gilt das nicht?

Ärzte kurz vor dem Ruhestand sollten in Schicht 3 keine hohen Aktienquoten mehr aufbauen, da die Anlagedauer für Schwankungsausgleich fehlt. Bei Verbeamtung (z. B. im öffentlichen Gesundheitsdienst) entfällt die Versorgungswerkpflicht, was die Schicht-1-Strategie grundlegend verändert.

Ärzteversichert hilft bei der individuellen Schichten-Analyse und zeigt, welche Kombination zum jeweiligen Karrierestadium passt.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →