Das 3-Schichten-Modell ermöglicht Ärzten eine steuerlich optimierte Altersvorsorge auf mehreren Ebenen und reduziert die Abhängigkeit von einer einzelnen Vorsorgeform. Der größte Vorteil liegt in der Kombination aus staatlich geförderter Basisversorgung, arbeitgeberfinanzierter Zusatzvorsorge und flexiblem privaten Vermögensaufbau.
Hintergrund
Vorteile: Schicht 1 (Versorgungswerk, Rürup) ist steuerlich voll absetzbar und bietet eine lebenslange Rente. Schicht 2 (bAV) spart Sozialabgaben in der Ansparphase. Schicht 3 (ETFs, private Rentenversicherung) bietet maximale Flexibilität und Verfügbarkeit. Durch die Streuung über alle drei Schichten sinkt das Gesamtrisiko.
Nachteile: Die Komplexität steigt mit jeder Schicht – Steuerregeln, Auszahlungsmodalitäten und Anpassungsbedarf unterscheiden sich grundlegend. Schicht 1 ist bis zum Renteneintritt komplett illiquide. Bei Schicht 2 besteht Arbeitgeberabhängigkeit, und Schicht 3 bietet keine Steuervorteile in der Ansparphase.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit sehr kurzer Restlaufzeit bis zur Rente profitieren kaum noch vom Aufbau aller drei Schichten. In diesem Fall ist eine Fokussierung auf liquide Anlagen in Schicht 3 oft sinnvoller.
Ärzteversichert analysiert die individuelle Vorsorgesituation und empfiehlt die optimale Schichtung für jede Karrierephase.
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