Ein ETF-Sparplan lohnt sich für Ärzte ab einem Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren und bietet als flexible Schicht-3-Vorsorge eine renditestarke Ergänzung zum Versorgungswerk. Mit einem breit gestreuten Welt-ETF lag die historische Durchschnittsrendite bei etwa 7–8 % pro Jahr vor Inflation.

Hintergrund

Für Ärzte ist ein ETF-Sparplan besonders attraktiv, weil er im Gegensatz zu Versorgungswerk und Rürup-Rente jederzeit verfügbar bleibt. Bereits ab 200–500 € monatlich während der Assistenzarztzeit lässt sich über 25 Jahre ein Vermögen von 150.000–400.000 € aufbauen. Durch die Teilfreistellung von 30 % bei Aktienfonds fällt die Besteuerung günstiger aus als bei Zinsanlagen. Die Kosten liegen bei Indexfonds typischerweise unter 0,3 % pro Jahr.

Wann gilt das nicht?

Bei einem Anlagehorizont unter 10 Jahren steigt das Verlustrisiko erheblich – für kurzfristige Ziele wie eine Praxisgründung eignen sich Festgeld oder Geldmarktfonds besser. Auch Ärzte mit hoher Risikoaversion sollten den Aktienanteil begrenzen und einen Mischfonds oder eine fondsgebundene Rentenversicherung prüfen.

Ärzteversichert hilft bei der Auswahl geeigneter ETFs und der Integration in die Gesamtvorsorgestrategie.

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