Kapitalanlage zur Altersvorsorge lohnt sich für Ärzte bereits ab einem verfügbaren Sparbetrag von 300 € monatlich, sofern ein Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren gegeben ist. Durch den Zinseszinseffekt wachsen selbst moderate Sparraten über Jahrzehnte zu einem relevanten Vermögensbaustein.
Hintergrund
Für Ärzte ist die Kapitalanlage in Schicht 3 besonders relevant, weil Versorgungswerk und Rürup-Rente erst ab Renteneintritt verfügbar sind. Ein breit gestreutes ETF-Portfolio, ergänzt um Anleihen und ggf. Immobilienfonds, bietet die nötige Flexibilität. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 6 % und 25 Jahren Anlagedauer ergibt ein Sparplan von 500 € monatlich ein Endvermögen von rund 350.000 €. Die Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungsteuer von 26,375 %, können aber durch geschickte Produktwahl (z. B. thesaurierende ETFs) steuerlich optimiert werden.
Wann gilt das nicht?
Bei laufenden Praxiskrediten mit Zinssätzen über der erwarteten Anlagerendite ist die Tilgung oft die bessere „Kapitalanlage". Auch bei unsicherer Einkommenssituation – etwa in der Probezeit oder Praxisgründungsphase – sollte ein Liquiditätspuffer Vorrang haben.
Ärzteversichert entwickelt für Mediziner eine individuelle Anlagestrategie, die zur aktuellen Einkommens- und Lebenssituation passt.
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