Eine private Rentenversicherung lohnt sich für Ärzte ab einem Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren und ist besonders dann sinnvoll, wenn eine lebenslange Rentenzahlung gewünscht ist. Durch das Halbeinkünfteverfahren bei Kapitalauszahlung nach dem 62. Lebensjahr profitieren Ärzte mit hohem Grenzsteuersatz steuerlich erheblich.
Hintergrund
Im Gegensatz zum reinen ETF-Depot bietet die private Rentenversicherung eine garantierte lebenslange Rente – ein Vorteil, der bei steigender Lebenserwartung an Bedeutung gewinnt. Moderne fondsgebundene Tarife ermöglichen eine renditestarke Anlage bei gleichzeitigem Versicherungsmantel. Für Ärzte ist die Ertragsanteilbesteuerung bei Rentenbezug besonders günstig: Bei Rentenbeginn mit 67 Jahren werden nur 17 % der Rente besteuert. Die Kosten variieren stark zwischen den Anbietern – entscheidend ist eine Gesamtkostenquote unter 1 %.
Wann gilt das nicht?
Bei kurzer Laufzeit (unter 12 Jahren) fressen die Abschluss- und Verwaltungskosten die steuerlichen Vorteile auf. Auch bei maximaler Flexibilitätsanforderung – etwa für eine geplante Praxisgründung – ist ein ETF-Sparplan die bessere Wahl, da private Rentenversicherungen in der Ansparphase nur eingeschränkt verfügbar sind.
Ärzteversichert vergleicht für Mediziner die besten Tarife am Markt und berechnet die individuelle Nettorendite.
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