Erfahrene Ärzte empfehlen, spätestens zum PJ-Beginn eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da der junge Gesundheitszustand die günstigsten Konditionen ermöglicht und der Versicherungsschutz bei Abschluss als Student rückwirkend auf das Arztgehalt hochgestuft werden kann. Zusätzlich ist eine private Berufshaftpflicht mit Deckung ab 5 Mio. € sinnvoll.
Hintergrund
Im PJ übernehmen Studierende zunehmend eigenverantwortliche Tätigkeiten – Blutentnahmen, Anamnesen, Untersuchungen. Die Klinik-Haftpflicht deckt nicht immer alle Szenarien ab, besonders bei Eigeninitiative oder Fehlern in der Nachtschicht. Eine eigene Berufshaftpflicht kostet für Studierende nur 50–80 € jährlich. Die BU-Versicherung sollte einen Verzicht auf abstrakte Verweisung und eine Nachversicherungsgarantie enthalten, um bei Karrierewechseln flexibel zu bleiben. Tipp: Viele Versicherer bieten für Medizinstudierende Sondertarife mit Startrabatt.
Wann gilt das nicht?
Wer das PJ ausschließlich in einer universitären Einrichtung absolviert und keinerlei patientennahe Eigenverantwortung übernimmt, hat ein geringeres Haftungsrisiko. Eine BU-Versicherung bleibt dennoch in jedem Fall empfehlenswert.
Ärzteversichert berät Medizinstudierende kostenlos zur optimalen Absicherung im PJ und bei Berufseinstieg.
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