Die Ärztevermittlung über spezialisierte Agenturen bietet höhere Stundensätze (70–180 €) und maximale Flexibilität bei der Einsatzwahl, birgt aber Risiken bei der sozialversicherungsrechtlichen Einordnung und möglichen Haftpflichtlücken.
Hintergrund
Vorteile: Überdurchschnittliche Vergütung, besonders bei Mangelspezialitäten. Freie Wahl des Einsatzortes und der Einsatzdauer. Kennenlernen verschiedener Kliniken und Arbeitsweisen. Keine langfristige Bindung. Überbrückung von Wartezeiten (z. B. zwischen Weiterbildungsabschnitten).
Nachteile: Keine betriebliche Altersvorsorge und kein bezahlter Urlaub bei Honorartätigkeit. Risiko der Scheinselbstständigkeit mit Nachforderungen bis zu vier Jahre rückwirkend. Fehlende Teamzugehörigkeit und eingeschränkte Weiterbildungsmöglichkeiten. Vermittlungsprovisionen von 15–25 % des Honorars reduzieren den Nettoertrag.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die Wert auf Teamzugehörigkeit, Karriereentwicklung und stabile Sozialabsicherung legen, sind mit einer Festanstellung besser beraten.
Ärzteversichert berät Ärzte in Vermittlungstätigkeit zur optimalen Absicherung von Haftpflicht, BU und Altersvorsorge.
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