Erfahrene Ärzte setzen auf das SOAP-Schema (Subjektiv, Objektiv, Assessment, Plan) und arbeiten mit Textbausteinen in der Praxissoftware, um die Dokumentation effizient und rechtssicher zu gestalten. So dauert eine vollständige Behandlungsdokumentation nur 2–3 Minuten pro Patient.

Hintergrund

Bewährte Tipps: Dokumentation sofort nach dem Patientenkontakt anfertigen – nicht am Abend aus dem Gedächtnis. Negativbefunde ebenfalls dokumentieren („kein Druckschmerz"), da dies im Haftungsfall den sorgfältigen Untersuchungsgang belegt. Aufklärungsgespräche nicht nur auf dem Bogen, sondern auch im Freitext der Akte vermerken. Diagnosen immer mit ICD-Code und Klartext dokumentieren. Regelmäßige Stichproben durch den Praxisinhaber oder QM-Beauftragten sichern die Dokumentationsqualität des Teams.

Wann gilt das nicht?

Bei telefonischen Kurzberatungen genügt ein Vermerk mit Datum, Inhalt und Ergebnis. Eine vollständige SOAP-Dokumentation ist hier nicht erforderlich, aber ein schriftlicher Nachweis bleibt empfehlenswert.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten eine Berufshaftpflicht, die Dokumentationsfehler mitversichert, und berät zur rechtskonformen Praxisführung.

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