Ab 2026 werden die Förderprogramme für Landärzte in unterversorgten Regionen deutlich ausgebaut, mit Niederlassungszuschüssen von bis zu 80.000 €, vereinfachten KV-Zulassungen und zusätzlichen Strukturzuschlägen. Mehrere Bundesländer führen zudem eigene Stipendienprogramme für angehende Allgemeinmediziner ein.

Hintergrund

Deutschland verzeichnet einen wachsenden Mangel an Hausärzten, besonders in ländlichen Gebieten. Die KVen reagieren mit finanziellen Anreizen: Sicherstellungszuschläge, Investitionskostenzuschüsse und die Förderung von Praxisübernahmen. Gleichzeitig wird die Weiterbildung Allgemeinmedizin durch höhere Vergütung der Weiterbildungsstellen attraktiver gestaltet. Für niederlassungswillige Ärzte bieten einige Regionen zusätzlich kostenlose Praxisräume oder Mietsubventionen.

Wann gilt das nicht?

In gesperrten Planungsbereichen (Überversorgung) gelten die vereinfachten Zulassungsregeln nicht. Auch die Niederlassungszuschüsse sind regional unterschiedlich und an Mindestöffnungszeiten und Versorgungsaufträge gebunden.

Ärzteversichert berät niederlassungswillige Allgemeinmediziner zur passenden Versicherungs- und Finanzplanung bei der Praxisgründung auf dem Land.

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