Bei der Altersvorsorge helfen Ärzten spezialisierte Finanz- und Versicherungsberater, die das ärztliche Versorgungswerk und seine Versorgungslücke kennen. Anders als bei Angestellten in der gesetzlichen Rente reicht das Versorgungswerk allein oft nicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Ein auf Mediziner spezialisierter Berater berechnet die Lücke aus dem konkreten Versorgungswerk-Bescheid und plant die private Ergänzung darauf abgestimmt.
Ärzten bei der Altersvorsorge helfen am besten Berater, die auf Mediziner spezialisiert sind und das Versorgungswerk in die Planung einbeziehen. Erster Schritt ist die Berechnung der Versorgungslücke: die Differenz zwischen der zu erwartenden Versorgungswerk-Rente und dem gewünschten Ruhestandseinkommen. Diese Lücke wird dann mit privater Vorsorge (Rürup, ETF-Sparplan, Immobilie) geschlossen. Ärzteversichert bietet diese Planung als unabhängige, auf Ärzte spezialisierte Beratung.
Hintergrund
Ärzte sind in berufsständischen Versorgungswerken pflichtversichert, nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das Versorgungswerk liefert eine solide Grundversorgung, deren Höhe von Beitragsjahren und Kapitalmarktentwicklung abhängt. Für eine vollständige Altersvorsorge sind drei Bausteine relevant:
- Versorgungswerk: die Pflichtbasis; Leistung individuell aus dem Bescheid ablesbar.
- Private Ergänzung: Rürup-Rente (steuerlich gefördert), ETF-Sparplan oder Immobilie schließen die Versorgungslücke.
- Betriebliche Vorsorge: für angestellte Ärzte je nach Arbeitgeber möglich.
Was Ärzte konkret tun sollten
- Versorgungslücke berechnen: Den aktuellen Versorgungswerk-Bescheid auswerten und der gewünschten Ruhestandsrente (Faustregel: 70 bis 80 Prozent des letzten Nettos) gegenüberstellen.
- Spezialisierten Berater wählen: Eine auf Ärzte spezialisierte Finanzberatung kennt Versorgungswerk-Logik und Steuerwirkung der privaten Bausteine. Allgemein-Berater rechnen oft fälschlich mit der gesetzlichen Rente.
- Früh starten: Je früher der private Aufbau beginnt, desto stärker wirkt der Zinseszins; spätere Einstiege erfordern deutlich höhere Sparraten.
- Steuerwirkung nutzen: Rürup-Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar; bei hohem ärztlichem Einkommen ist die Steuerersparnis erheblich.
- Regelmäßig überprüfen: Die Planung alle paar Jahre an Einkommen, Familie und Karrierephase anpassen.
Wann gilt das nicht?
Beamtete Ärzte mit Pensionsanspruch und Beihilfe haben eine andere Vorsorgelage und benötigen primär eine Beihilfe-konforme PKV statt umfangreicher privater Rentenvorsorge. Ärzte kurz vor dem Ruhestand sollten den Schwerpunkt auf Ruhestandsplanung und Entnahmestrategie legen statt auf langfristigen Aufbau.
Ärzteversichert berät Ärztinnen und Ärzte unabhängig zu Versorgungswerk, privater Altersvorsorge und Vermögensaufbau. Einen umfassenden Überblick gibt der Leitfaden Finanzberatung für Ärzte. Weitere Beiträge in der Blog-Übersicht.
Quellen
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