PKV-versicherte Ärzte empfehlen Tarife mit Erstattung bis zum 3,5-fachen GOÄ-Satz und offener Heilmittelliste, um bei ambulanten Behandlungen keine Zuzahlungen leisten zu müssen. Die häufigste Beschwerde: ältere Tarife mit Begrenzung auf den 2,3-fachen Satz, die bei spezialisierten Behandlungen nicht ausreichen.
Hintergrund
Praxistipps: Vor jedem Tarifabschluss die ambulanten Leistungen im Detail vergleichen – insbesondere Psychotherapie-Sitzungen (Anzahl und Stundensätze), Heilmittel-Erstattung und Vorsorgeleistungen. Die Selbstbeteiligung im ambulanten Bereich strategisch wählen: 600–1.200 € jährlich senkt die Prämie um 20–30 %, lohnt sich aber nur bei guter Gesundheit. Rechnungen zeitnah einreichen und Erstattungsabrechnungen prüfen – Fehler zugunsten des Versicherers sind nicht selten.
Wann gilt das nicht?
Junge, gesunde Ärzte, die selten ambulante Leistungen in Anspruch nehmen, können mit einer höheren Selbstbeteiligung die Prämie deutlich senken, ohne den Schutz bei schweren Erkrankungen zu verlieren.
Ärzteversichert vergleicht ambulante PKV-Leistungen marktübergreifend und identifiziert den optimalen Tarif für jeden Arzt.
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