Ambulante PKV-Leistungen bieten Ärzten freie Arztwahl, Erstattung über den GKV-Katalog hinaus und kurze Wartezeiten, können aber bei häufiger Inanspruchnahme durch Selbstbeteiligungen und Beitragsrückerstattungsverlust kostspielig werden.

Hintergrund

Vorteile: Freie Wahl des Facharztes ohne Überweisungspflicht. Erstattung bis zum 3,5-fachen GOÄ-Satz. Erweiterte Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen. Sofortiger Zugang zu Spezialisten ohne Wartezeit. Erstattung innovativer Therapien und DiGA.

Nachteile: Selbstbeteiligung muss aus eigener Tasche vorfinanziert werden. Bei häufiger Nutzung entfällt die Beitragsrückerstattung (oft 1–3 Monatsbeiträge). Ältere Tarife erstatten nur bis zum 2,3-fachen Satz – Zuzahlungen bei spezialisierten Behandlungen sind die Folge. Kostenerstattungsprinzip erfordert Vorleistung des Versicherten.

Wann gilt das nicht?

Bei Tarifen mit 100-%-Erstattung ohne Selbstbeteiligung fallen keine Zuzahlungen an – diese Tarife sind aber deutlich teurer. Basisbasistarife orientieren sich am GKV-Niveau und bieten keine erweiterten ambulanten Leistungen.

Ärzteversichert optimiert ambulante PKV-Leistungen für Ärzte durch gezielten Tarifvergleich und Tarifwechselberatung.

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