Anleihen bieten Ärzten 2026 weiterhin attraktive Renditen als stabilisierender Portfoliobaustein: Bundesanleihen liegen bei 2,5–3,5 %, Unternehmensanleihen guter Bonität bei 4–6 % jährlich. Die Abgeltungsteuer auf Zinserträge bleibt bei 26,375 %.

Hintergrund

Nach Jahren der Nullzinsphase sind Anleihen wieder eine relevante Anlageklasse für Ärzte. Als risikoärmere Beimischung zum Aktienportfolio reduzieren sie die Gesamtvolatilität. Für Ärzte bieten sich Anleihen-ETFs an, die breit diversifiziert in Staats- oder Unternehmensanleihen investieren. Die Laufzeit sollte zum Anlagehorizont passen: Kurzlaufende Anleihen (1–3 Jahre) für den Liquiditätspuffer, langlaufende (7–10 Jahre) für die Altersvorsorge. Die Zinserträge unterliegen der Abgeltungsteuer und können mit dem Sparerpauschbetrag (1.000 € / 2.000 €) verrechnet werden.

Wann gilt das nicht?

Bei einem Anlagehorizont von über 20 Jahren und hoher Risikotoleranz sind Aktien-ETFs renditetechnisch überlegen. Auch bei hoher Inflation können Anleihen reale Verluste erleiden.

Ärzteversichert integriert Anleihen in die Gesamtvorsorgestrategie und berät zur optimalen Asset Allocation.

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