Konsequenter Arbeitsschutz in der Arztpraxis reduziert Fehlzeiten des Personals um bis zu 30 %, senkt Haftungsrisiken und erfüllt die gesetzlichen Pflichten des Praxisinhabers als Arbeitgeber. Der Aufwand für Dokumentation und Schulung ist der am häufigsten genannte Nachteil.
Hintergrund
Vorteile: Weniger Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Schutz vor Bußgeldern bei Begehungen. Nachweispflicht gegenüber der Berufsgenossenschaft BGW erfüllt. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. Reduzierte Versicherungsprämien durch nachweislich guten Arbeitsschutz.
Nachteile: Zeitaufwand für jährliche Unterweisungen (2–4 Stunden). Kosten für Sicherheitskanülen, Schutzkleidung und ergonomische Ausstattung. Bürokratie durch Dokumentationspflichten. Kosten für betriebsärztliche Betreuung und Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Wann gilt das nicht?
Reine Beratungspraxen ohne invasive Tätigkeiten und ohne Gefahrstoffexposition haben ein Minimal-Risikoprofil. Grundlegende Arbeitgeberpflichten gelten dennoch.
Ärzteversichert berät zur optimalen Versicherungslösung, die auch Arbeitsschutzrisiken in der Praxis abdeckt.
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