Ärzte im Ruhestand empfehlen eine Entnahmerate von maximal 3,5–4 % des Portfoliowerts pro Jahr und eine schrittweise Umschichtung des Portfolios in defensivere Anlagen ab 5 Jahre vor dem geplanten Rentenbeginn. So bleibt das Kapital auch bei Markteinbrüchen ausreichend lange erhalten.
Hintergrund
Bewährte Strategien: Einen Liquiditätspuffer von 2–3 Jahresausgaben in Tagesgeld oder Geldmarktfonds halten, um in Crashphasen nicht aus dem Aktienportfolio entnehmen zu müssen. Die Entnahmerate dynamisch anpassen: In guten Börsenjahren 4 %, in schlechten nur 3 %. Die Kombination aus Versorgungswerkrente (Fixeinkommen) und ETF-Auszahlplan (flexibel) hat sich als resilient erwiesen. Den Auszahlplan steuerlich optimieren, indem zunächst Erträge aus steuerbegünstigten Quellen (Teilfreistellung) entnommen werden.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die einen frühzeitigen Ruhestand (vor 60) anstreben, benötigen eine niedrigere Entnahmerate (3 % oder weniger), da das Kapital über einen längeren Zeitraum reichen muss.
Ärzteversichert entwickelt individuelle Entnahmepläne für den ärztlichen Ruhestand und berücksichtigt dabei Versorgungswerk, Rürup und Kapitalmarktanlagen.
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