Die Bereitschaftsdienst-Vergütung bietet Vertragsärzten ein Zusatzeinkommen von 500–2.000 € pro Dienstwochenende und die Möglichkeit, CME-Punkte durch Notfallmedizin zu erwerben, steht aber häufig in keinem angemessenen Verhältnis zur zeitlichen und körperlichen Belastung.

Hintergrund

Vorteile: Zusätzliche Einnahmequelle neben der regulären Praxistätigkeit. Abrechnung über EBM-Notfallpauschalen mit Zuschlägen. Erfüllung der vertragsärztlichen Pflicht. Erweiterung des medizinischen Erfahrungsspektrums. CME-Punkte für Fortbildungsnachweise.

Nachteile: Oft unzureichende Vergütung für Nacht- und Wochenenddienste. Körperliche und psychische Belastung. Einschränkung der Freizeit und Familienzeit. Haftungsrisiken bei Notfallbehandlungen unter Zeitdruck. Organisatorischer Aufwand für Vertretungsregelungen in der eigenen Praxis.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit Befreiung vom Bereitschaftsdienst (Alter, Schwerbehinderung) müssen die Nachteile nicht in Kauf nehmen. Die Vergütungsvorteile entfallen dann allerdings ebenfalls.

Ärzteversichert empfiehlt Vertragsärzten eine erweiterte Unfallversicherung für den Bereitschaftsdienst und berät zur steueroptimalen Abrechnung.

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