Eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Medizinstudium abzuschließen sichert dauerhaft günstige Beiträge und konserviert den aktuellen Gesundheitszustand, bedeutet aber eine finanzielle Belastung bereits während des Studiums. Der Vorteil überwiegt in den meisten Fällen deutlich, da die Beitragsersparnis über die gesamte Laufzeit erheblich ist.
Hintergrund
Die Vorteile sind klar: Junge Medizinstudierende erhalten aufgrund ihres Alters und in der Regel guten Gesundheitszustands die besten Konditionen. Nachversicherungsoptionen ermöglichen eine spätere Erhöhung der BU-Rente ohne neue Gesundheitsprüfung – etwa bei Berufseinstieg, Heirat oder Niederlassung. Die Beiträge liegen im Studium bei ca. 30–80 € monatlich. Als Nachteil steht die finanzielle Belastung neben BAföG oder Nebenjob. Zudem ist die anfängliche BU-Rente mit meist 1.000 € im Leistungsfall gering. Ein weiterer Punkt: Wer das Medizinstudium abbricht, hat möglicherweise eine auf den Arztberuf zugeschnittene Versicherung.
Wann gilt das nicht?
Bei bereits bestehenden Vorerkrankungen kann der frühe Abschluss problematisch werden, wenn Ausschlüsse oder hohe Zuschläge die Police unattraktiv machen. In diesen Fällen lohnt sich eine anonyme Voranfrage bei mehreren Versicherern, um die besten Bedingungen zu ermitteln.
Ärzteversichert berät Medizinstudierende individuell und führt anonyme Risikovoranfragen durch, um den optimalen BU-Schutz zu den besten Konditionen zu sichern.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →