Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Ärzte die wichtigste Einkommensabsicherung, da sie bei einer mindestens 50-prozentigen Einschränkung der ärztlichen Tätigkeit eine monatliche Rente zahlt. Der zentrale Vorteil liegt im Schutz des Lebensstandards und der Praxisexistenz bei Krankheit oder Unfall.
Hintergrund
Die Vorteile im Überblick: Leistung bereits ab 50 % Berufsunfähigkeit, freie Wahl der Rentenhöhe, steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge als Vorsorgeaufwendung und die Möglichkeit, den Vertrag an veränderte Lebenssituationen anzupassen. Für Ärzte besonders wertvoll ist der Verzicht auf abstrakte Verweisung in guten Tarifen. Die Nachteile: Die Beiträge sind für Ärzte aufgrund des hohen Einkommens und der gewünschten Rentenhöhe relativ hoch (150–400 € monatlich). Die Gesundheitsprüfung kann bei Vorerkrankungen zu Ausschlüssen führen. Zudem ist die Leistungsregulierung im BU-Fall oft langwierig und erfordert eine sorgfältige Dokumentation.
Wann gilt das nicht?
Ärzte kurz vor dem Ruhestand sollten prüfen, ob die verbleibende Laufzeit die Beiträge noch rechtfertigt. Wer über ein sehr hohes Vermögen verfügt, kann die Selbstversicherung als Alternative erwägen – dies ist jedoch nur in Ausnahmefällen sinnvoll.
Ärzteversichert vergleicht BU-Tarife speziell für Ärzte und achtet dabei auf fachrichtungsspezifische Klauseln, den Verzicht auf abstrakte Verweisung und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis.
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