Praxisinhaber, die eine betriebliche Krankenversicherung für ihr Team eingeführt haben, berichten von einer deutlich höheren Mitarbeiterzufriedenheit und geringerer Fluktuation – besonders bei MFA, für die der Zusatzschutz eine spürbare Verbesserung der Gesundheitsversorgung darstellt. Die bKV wird als wertvoller empfunden als eine vergleichbare Gehaltserhöhung.
Hintergrund
Erfahrene Praxisinhaber geben drei Tipps: Erstens sollte die bKV als einheitliches Paket für alle Mitarbeiter abgeschlossen werden – Einzellösungen führen zu Unzufriedenheit. Zweitens haben sich Budgettarife bewährt, bei denen Mitarbeiter ein jährliches Gesundheitsbudget (z. B. 600–1.200 €) flexibel einsetzen können. Drittens empfehlen Kollegen, die bKV aktiv im Bewerbungsprozess zu kommunizieren – sie ist ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte. Die Kosten pro Mitarbeiter liegen bei 20–50 € monatlich und sind als Betriebsausgabe absetzbar.
Wann gilt das nicht?
Bei sehr kleinen Praxen mit nur einer MFA kann der Verwaltungsaufwand im Verhältnis zum Nutzen stehen. Zudem akzeptieren nicht alle Versicherer Gruppenverträge ab einer Person – häufig ist ein Minimum von drei bis fünf Mitarbeitern erforderlich.
Ärzteversichert vergleicht bKV-Tarife für Arztpraxen und berücksichtigt dabei Praxisgröße, Budget und die gewünschten Leistungsbausteine.
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