Ein umfassendes Brandschutzkonzept in der Arztpraxis schützt Patienten und Mitarbeiter, sichert den Versicherungsschutz und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen – erfordert aber laufende Investitionen in Wartung, Technik und Schulungen. Die Kosten sind im Verhältnis zum potenziellen Schaden gering.

Hintergrund

Die Vorteile: Schutz von Menschenleben, Sicherung des Praxisinventars (medizinische Geräte, Patientenakten, IT-Infrastruktur), Erfüllung der Arbeitgeberpflichten nach ArbSchG und Erhalt des vollen Versicherungsschutzes. Ein dokumentierter Brandschutz kann zu günstigeren Prämien bei der Sach- und Inhaltsversicherung führen. Die Nachteile: Die Erstausstattung mit Feuerlöschern, Rauchmeldern, Notbeleuchtung und Fluchtweg-Beschilderung kostet je nach Praxisgröße 500–3.000 €. Die laufende Wartung inklusive Feuerlöscherprüfung und Personalschulungen verursacht jährlich 200–800 € an Kosten.

Wann gilt das nicht?

Praxen, die ausschließlich in modernen Gebäuden mit zentralem Brandschutz (Sprinkleranlage, Brandmeldeanlage) arbeiten, haben einen geringeren eigenen Aufwand. Die gesetzliche Grundpflicht besteht jedoch unabhängig davon.

Ärzteversichert prüft für Praxisinhaber, ob der bestehende Brandschutz den Anforderungen der Sach- und Inhaltsversicherung entspricht und empfiehlt bei Bedarf Optimierungen.

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