Eine Rechtsschutzversicherung ist für Ärzte im Ruhestand empfehlenswert, da sie die Kosten für Rechtsstreitigkeiten im privaten Bereich übernimmt – insbesondere bei Konflikten mit der Krankenversicherung über Leistungserstattungen, bei Mietstreitigkeiten oder bei Erbschaftsangelegenheiten. Die juristische Absicherung gewinnt im Alter an Bedeutung.

Hintergrund

Im Ruhestand verschieben sich die Rechtsschutz-Risiken: Streitigkeiten mit der PKV über die Erstattung von Behandlungskosten nehmen mit steigendem Alter zu. Mietrechtliche Konflikte, Erbschaftsstreitigkeiten und Vertragsrecht gewinnen an Relevanz. Eine private Rechtsschutzversicherung mit den Bausteinen Privat-, Wohn- und Verkehrsrechtsschutz kostet für Senioren ca. 200–400 € jährlich. Der berufliche Rechtsschutz kann nach Praxisaufgabe entfallen, sofern keine Nachhaftungsrisiken bestehen.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die über ausreichende finanzielle Mittel verfügen und Rechtskosten aus Eigenmitteln tragen können, benötigen keine Rechtsschutzversicherung. Zudem sind bestimmte Rechtsgebiete (Familienrecht, Baurecht) in vielen Standardtarifen nicht enthalten.

Ärzteversichert berät Ärzte im Ruhestand zur bedarfsgerechten Anpassung der Rechtsschutzversicherung und prüft, ob die Berufshaftpflicht-Nachhaftung den Übergang in den Ruhestand lückenlos abdeckt.

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