Eine private Unfallversicherung ist für Ärzte im Ruhestand empfehlenswert, da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Arbeitsunfällen greift und im Ruhestand kein Arbeitsverhältnis mehr besteht – Unfälle in der Freizeit, beim Sport oder auf Reisen sind daher nicht abgedeckt. Die Unfallversicherung leistet eine Kapitalzahlung oder Rente bei dauerhafter Invalidität.
Hintergrund
Im Ruhestand steigt das Unfallrisiko durch Stürze im Haushalt, beim Wandern oder bei sportlichen Aktivitäten. Die private Unfallversicherung zahlt bei bleibender Invalidität eine einmalige Kapitalleistung (typisch 50.000–200.000 €) oder eine monatliche Unfallrente. Zusätzlich übernehmen viele Tarife Bergungskosten, kosmetische Operationen und Reha-Maßnahmen. Die Prämie für Senioren liegt bei 150–400 € jährlich und hängt von der Versicherungssumme und dem gewählten Progressionsfaktor ab.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit ausreichendem Vermögen, das auch bei Invalidität die Pflege und den Lebensunterhalt sichert, können auf eine Unfallversicherung verzichten. Eine Pflegezusatzversicherung kann in manchen Fällen die sinnvollere Alternative sein.
Ärzteversichert berät Ärzte im Ruhestand zur optimalen Absicherung gegen Unfallfolgen und prüft, ob die bestehende Versicherungskombination Invaliditätsrisiken ausreichend abdeckt.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →