Eine private Unfallversicherung ist für Ärzte in Teilzeit sinnvoll, da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Arbeitsunfällen und Wegeunfällen greift – rund 70 % aller Unfälle passieren jedoch in der Freizeit. Bei Teilzeitarbeit mit mehr freier Zeit steigt das Freizeitunfallrisiko entsprechend.
Hintergrund
Die private Unfallversicherung zahlt bei dauerhafter Invalidität durch einen Unfall eine einmalige Kapitalleistung oder eine monatliche Rente. Für Ärzte in Teilzeit ist sie besonders relevant, weil das geringere Einkommen weniger Rücklagen ermöglicht und die BU-Versicherung nur bei Krankheit greift, nicht bei Unfall mit bleibender Einschränkung ohne Berufsunfähigkeit. Die empfohlene Grundsumme liegt bei 100.000–300.000 € mit einer Progression von 225–500 %. Die Prämie beträgt ca. 100–300 € jährlich.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit einer umfassenden BU-Versicherung, die auch Unfallfolgen einschließt, und ausreichendem Vermögen können auf eine separate Unfallversicherung verzichten. Bei ausschließlicher Bürotätigkeit ohne sportliche Aktivitäten ist das Risiko geringer.
Ärzteversichert berät Ärzte in Teilzeit zur sinnvollen Kombination aus Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung und vermeidet Doppelversicherungen.
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