Anästhesisten mit Familie und laufenden Krediten für ein ambulantes OP-Zentrum oder eine Praxisbeteiligung sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, da die Investitionssummen in der Anästhesie überdurchschnittlich hoch sind und die Hinterbliebenenversorgung des Versorgungswerks die Restschulden häufig nicht abdeckt. Die Versicherungssumme sollte alle offenen Verbindlichkeiten plus den Familienbedarf umfassen.
Hintergrund
Ambulante OP-Zentren erfordern Investitionen von 200.000 bis über 1 Million Euro. Diese Kredite müssen im Todesfall abgesichert werden, damit die Hinterbliebenen nicht mit Schulden belastet werden. Zudem sichert die Risikolebensversicherung in Gesellschaften die Mitgesellschafter ab. Die empfohlene Versicherungssumme entspricht der Kreditsumme plus dem Drei- bis Fünffachen des Jahreseinkommens. Für einen 40-jährigen Anästhesisten kostet eine Police mit 500.000 € Versicherungssumme ca. 25–50 € monatlich.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Anästhesisten ohne Kredite und ohne Unterhaltspflichten benötigen keine Risikolebensversicherung. Auch bei vollständig getilgten Krediten und ausreichender Hinterbliebenenversorgung kann die Police entfallen.
Ärzteversichert berechnet für Anästhesisten die passende Versicherungssumme unter Berücksichtigung der spezifischen Investitionsvolumina in der Anästhesie.
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