Arbeitsmediziner mit Familie und laufenden Krediten für ein arbeitsmedizinisches Zentrum sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, da die Hinterbliebenenrente des Versorgungswerks allein in der Regel nicht ausreicht, um offene Verbindlichkeiten zu tilgen und den Familienunterhalt dauerhaft zu sichern. Die Versicherungssumme sollte mindestens die Kreditsumme plus drei Jahreseinkommen betragen.
Hintergrund
Die Investitionen in ein arbeitsmedizinisches Zentrum (Laborausstattung, Untersuchungsgeräte, Praxiseinrichtung) belaufen sich auf 100.000–400.000 €. Im Todesfall müssen diese Kredite getilgt werden. Die Hinterbliebenenrente des Versorgungswerks beträgt für den Ehepartner ca. 60 % der Anwartschaft. Eine Risikolebensversicherung mit 300.000–500.000 € Versicherungssumme kostet für einen 40-jährigen Arbeitsmediziner ca. 20–40 € monatlich.
Wann gilt das nicht?
Arbeitsmediziner ohne Unterhaltspflichten und ohne Kredite benötigen keine Risikolebensversicherung. Auch bei ausreichendem Vermögen kann auf die Police verzichtet werden.
Ärzteversichert berechnet für Arbeitsmediziner die passende Versicherungssumme unter Berücksichtigung der geschäftlichen und privaten Verbindlichkeiten.
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