Eine private Unfallversicherung ist für Arbeitsmediziner sinnvoll, da sie häufig Betriebsbegehungen in industriellen Umgebungen durchführen und auf Dienstreisen unterwegs sind – beides erhöht das Unfallrisiko gegenüber reinen Praxistätigkeiten. Die Unfallversicherung zahlt bei dauerhafter Invalidität unabhängig von der Berufsunfähigkeit.

Hintergrund

Arbeitsmediziner besuchen regelmäßig Produktionsstätten, Baustellen und Labore. Dabei können Unfälle durch Gefahrstoffe, Maschinen oder Stürze auftreten. Die gesetzliche Unfallversicherung greift zwar bei Arbeitsunfällen, deckt aber Freizeitunfälle nicht ab. Die private Unfallversicherung bietet einen umfassenden 24-Stunden-Schutz. Empfohlen wird eine Grundsumme von 100.000–250.000 € mit einer Progression von 300 %. Die Prämie liegt bei 100–300 € jährlich.

Wann gilt das nicht?

Arbeitsmediziner, die ausschließlich in der eigenen Praxis arbeiten und keine Betriebsbegehungen durchführen, haben ein geringeres berufliches Unfallrisiko. Bei umfassender BU-Absicherung und hohem Vermögen kann auf eine zusätzliche Unfallversicherung verzichtet werden.

Ärzteversichert berät Arbeitsmediziner zur optimalen Kombination von BU- und Unfallversicherung, die das spezifische Risikoprofil der Arbeitsmedizin berücksichtigt.

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