Assistenzärzte sollten eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen, da weder die GKV noch die meisten PKV-Tarife einen medizinischen Rücktransport abdecken und Behandlungskosten außerhalb der EU generell nicht von der GKV übernommen werden. Die Kosten liegen bei nur 8–15 € pro Jahr und bieten umfassenden Schutz.

Hintergrund

Assistenzärzte nutzen Urlaubszeiten häufig für Fernreisen oder Auslandsfamulaturen. Die GKV leistet im Ausland nur eingeschränkt: innerhalb der EU nach lokalem Kassensatz, außerhalb der EU gar nicht. PKV-Tarife decken Auslandsbehandlungen meist zeitlich begrenzt ab. Die Auslandsreise-Krankenversicherung schließt diese Lücke und übernimmt insbesondere die Kosten für einen medizinischen Rücktransport (30.000–100.000 €), stationäre und ambulante Behandlung sowie Such- und Rettungskosten.

Wann gilt das nicht?

Assistenzärzte mit einem PKV-Tarif, der weltweiten Versicherungsschutz inklusive Rücktransport ohne Zeitbegrenzung bietet, benötigen keine zusätzliche Police. Dies ist bei den meisten Standardtarifen jedoch nicht der Fall.

Ärzteversichert unterstützt Assistenzärzte bei der Überprüfung ihres bestehenden Krankenversicherungsschutzes und empfiehlt bei Bedarf eine ergänzende Reisekrankenversicherung.

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