Eine Privathaftpflichtversicherung ist für Assistenzärzte unverzichtbar, da sie im privaten Alltag jederzeit Schäden verursachen können, die zu Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe führen – die Berufshaftpflicht des Arbeitgebers deckt ausschließlich Schäden aus der ärztlichen Tätigkeit ab. Mit einer Prämie von 40–70 € jährlich gehört sie zu den wichtigsten und günstigsten Versicherungen.
Hintergrund
Assistenzärzte haften im Alltag wie jeder Bürger für Schäden, die sie Dritten zufügen. Typische Szenarien: ein Fahrradunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wird, ein Wasserschaden in der Mietwohnung oder eine versehentliche Beschädigung fremden Eigentums. Die empfohlene Deckungssumme beträgt mindestens 10 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Junge Assistenzärzte, die nicht mehr über die Familienversicherung der Eltern mitversichert sind, sollten zeitnah eine eigene Police abschließen.
Wann gilt das nicht?
Assistenzärzte unter 25 Jahren, die noch in der Ausbildung sind und bei den Eltern wohnen, sind häufig über die Familienhaftpflicht der Eltern mitversichert. Dies sollte aber explizit geprüft werden.
Ärzteversichert berät Assistenzärzte zur günstigen Privathaftpflichtversicherung und stellt sicher, dass der Schutz beim Übergang in die Selbstständigkeit nahtlos angepasst wird.
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