Eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz ist für Assistenzärzte empfehlenswert, da arbeitsrechtliche Konflikte im Klinikalltag häufig sind – von Streitigkeiten über Überstunden und Bereitschaftsdienste bis hin zu Fragen der Weiterbildungsqualität und Vertragsverlängerung. Die Versicherung übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten.

Hintergrund

Assistenzärzte befinden sich in einer besonders abhängigen Beschäftigungssituation: befristete Verträge, hohe Überstundenbelastung und hierarchische Strukturen führen regelmäßig zu Konflikten. Häufige Rechtsthemen sind die Vergütung von Bereitschaftsdiensten, die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes, die Nichtübernahme nach der Probezeit und Mobbing am Arbeitsplatz. Eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz kostet für Assistenzärzte ca. 150–300 € jährlich.

Wann gilt das nicht?

Assistenzärzte, die Mitglied im Marburger Bund sind, haben Zugang zu arbeitsrechtlicher Beratung durch die Gewerkschaft. Diese ersetzt aber nicht die volle Prozessvertretung vor Gericht.

Ärzteversichert berät Assistenzärzte zur bedarfsgerechten Rechtsschutzversicherung und empfiehlt Tarife, die arbeitsrechtliche und berufsrechtliche Streitigkeiten gleichermaßen abdecken.

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