Eine private Unfallversicherung ist für Assistenzärzte eine sinnvolle Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung, da sie bei dauerhafter Invalidität durch einen Freizeit- oder Sportunfall eine Kapitalleistung zahlt – die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeitsunfällen und auf dem Arbeitsweg. Junge Assistenzärzte erhalten besonders günstige Konditionen.
Hintergrund
Assistenzärzte sind oft sportlich aktiv und reisen viel – Ski-, Fahrrad- und Kletterunfälle gehören zu den häufigsten Unfallursachen in dieser Altersgruppe. Die private Unfallversicherung zahlt bei bleibender Invalidität eine Kapitalleistung (typisch 50.000–200.000 €), die z. B. für eine behindertengerechte Wohnung oder einen Karrierewechsel genutzt werden kann. Empfohlen wird eine Grundsumme von 100.000 € mit einer Progression von mindestens 300 %. Die Prämie liegt für Assistenzärzte bei 60–200 € jährlich.
Wann gilt das nicht?
Assistenzärzte mit einer umfassenden BU-Versicherung und geringem Vermögen sollten die BU-Absicherung priorisieren. Die Unfallversicherung ist nachrangig, aber als Ergänzung empfehlenswert.
Ärzteversichert berät Assistenzärzte zur sinnvollen Priorisierung von BU- und Unfallversicherung und findet den passenden Tarif für das verfügbare Budget.
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