Augenärzte sollten eine Cyber-Versicherung abschließen, da sie große Mengen digitaler Bilddaten (OCT, Fundusfotos, Laserprotokolle) verarbeiten und vernetzte Diagnosegeräte nutzen, die bei einem Cyberangriff kompromittiert werden können. Der Verlust ophthalmologischer Bilddaten kann die Verlaufskontrolle von Glaukom- und Makulapatienten unmöglich machen.

Hintergrund

Augenarztpraxen speichern umfangreiche digitale Bilddatenbanken, die für die Verlaufsbeurteilung chronischer Erkrankungen unverzichtbar sind. Ein Ransomware-Angriff oder Datenverlust hat daher nicht nur datenschutzrechtliche, sondern auch medizinische Konsequenzen. Die Cyber-Versicherung deckt IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Patientenbenachrichtigung und den Betriebsausfall. Die Prämie liegt bei 300–900 € jährlich für eine Augenarztpraxis.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Augenärzte in Kliniken sind über die Cyber-Versicherung des Arbeitgebers abgedeckt. Praxen ohne digitale Bildgebung haben ein geringeres Datenrisiko.

Ärzteversichert vergleicht Cyber-Versicherungen für Augenarztpraxen und berücksichtigt die besonderen Anforderungen der ophthalmologischen Bilddatenverwaltung.

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