Niedergelassene Augenärzte mit Praxiskredit und Familie sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, da die Investitionen in Lasergeräte und Operationsausstattung häufig sechsstellige Kreditsummen erfordern, die im Todesfall von den Hinterbliebenen getragen werden müssten. Die Versicherungssumme sollte die Kreditsumme plus drei bis fünf Jahreseinkommen umfassen.

Hintergrund

Operative Augenarztpraxen erfordern Investitionen von 300.000 bis über 1 Million Euro. Die Hinterbliebenenrente des Versorgungswerks reicht in der Regel nicht aus, um diese Verbindlichkeiten zu tilgen und den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Eine Risikolebensversicherung mit 500.000–1.000.000 € Versicherungssumme kostet für einen 40-jährigen Augenarzt ca. 30–60 € monatlich.

Wann gilt das nicht?

Augenärzte ohne Unterhaltspflichten, ohne Kredite und mit ausreichendem Vermögen benötigen keine Risikolebensversicherung. In Gesellschaften sollte die Absicherung über den Gesellschaftsvertrag geregelt sein.

Ärzteversichert berechnet für Augenärzte die passende Risikolebensversicherung unter Berücksichtigung der hohen Investitionsvolumina in der ophthalmologischen Praxis.

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