Chefärzte benötigen unbedingt eine eigene Privathaftpflichtversicherung, da die Berufshaftpflicht der Klinik ausschließlich Schäden aus der ärztlichen Tätigkeit abdeckt – private Haftungsrisiken im Alltag sind nicht versichert. Angesichts des hohen Privatvermögens von Chefärzten wäre ein unversicherter Schaden besonders folgenschwer.

Hintergrund

Die Privathaftpflicht schützt bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden im privaten Bereich. Für Chefärzte mit gehobenem Lebensstil und höherem Vermögen ist eine ausreichende Deckung besonders wichtig. Empfohlen wird eine Deckungssumme von mindestens 20 Millionen Euro pauschal. Zudem sollte die Police Schäden durch ehrenamtliche Tätigkeiten (z. B. Vereinsvorstand) und Gefälligkeitsschäden einschließen. Die Prämie liegt bei 60–120 € jährlich.

Wann gilt das nicht?

Chefärzte, die über den Ehepartner mitversichert sind, benötigen keine eigene Police. Eine Überprüfung der Deckungssumme in der Familienpolice ist aber empfehlenswert.

Ärzteversichert unterstützt Chefärzte bei der Auswahl einer Privathaftpflichtversicherung mit Premiumleistungen und ausreichender Deckungssumme.

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