Chefärzte mit Familie und hohen Verbindlichkeiten (Immobilie, Praxisbeteiligung) sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, da trotz hoher Versorgungswerkrente die Hinterbliebenenversorgung den gehobenen Lebensstandard und laufende Kreditverpflichtungen oft nicht vollständig absichert. Die Versicherungssumme sollte alle offenen Kredite plus fünf Jahreseinkommen umfassen.

Hintergrund

Chefärzte haben typischerweise hohe Immobilienkredite und einen entsprechend hohen Lebensstandard. Die Hinterbliebenenrente des Versorgungswerks beträgt ca. 60 % der eigenen Anwartschaft. Bei einem Nettoeinkommen von 10.000–20.000 € monatlich reicht diese Rente häufig nicht, um den Lebensstandard der Familie zu halten. Eine Risikolebensversicherung mit 500.000–2.000.000 € Versicherungssumme schließt diese Lücke.

Wann gilt das nicht?

Chefärzte mit schuldenfreiem Vermögen und hoher eigener Altersvorsorge, die auch den Hinterbliebenen zur Verfügung steht, können auf eine Risikolebensversicherung verzichten.

Ärzteversichert berechnet für Chefärzte die individuelle Versorgungslücke und empfiehlt die passende Risikolebensversicherung auf Basis des tatsächlichen Absicherungsbedarfs.

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