Fachärzte sollten eine Rechtsschutzversicherung mit Berufsrechtsschutz abschließen, da sie als niedergelassene Vertragsärzte regelmäßig mit KV-Wirtschaftlichkeitsprüfungen, Regressforderungen und Patientenbeschwerden konfrontiert werden. Die Kosten für Rechtsverteidigung können schnell fünfstellige Beträge erreichen.

Hintergrund

Niedergelassene Fachärzte haben ein breites Spektrum an Rechtsrisiken: KV-Regresse wegen unwirtschaftlicher Verordnung, Behandlungsfehlervorwürfe, standesrechtliche Verfahren und arbeitsrechtliche Konflikte mit Praxismitarbeitern. Eine spezielle Ärzte-Rechtsschutzversicherung deckt Anwaltskosten, Gerichtsgebühren und Gutachterkosten. Empfohlen wird ein Tarif mit Berufs-, Privat- und Verkehrsrechtsschutz. Die Prämie liegt bei 300–600 € jährlich.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Fachärzte haben ein geringeres Rechtsrisiko, profitieren aber dennoch von einem Arbeitsrechtsschutz. Fachärzte mit ausreichendem Vermögen können Rechtskosten auch selbst tragen.

Ärzteversichert vergleicht Ärzte-Rechtsschutzversicherungen für Fachärzte und prüft die Abdeckung für fachrichtungsspezifische Rechtsrisiken.

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