Fachärzte mit Familie und laufenden Praxis- oder Immobilienkrediten sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, da die Hinterbliebenenrente des Versorgungswerks in der Aufbauphase der Facharztkarriere häufig nicht ausreicht, um offene Verbindlichkeiten zu tilgen und den Lebensunterhalt der Familie langfristig zu sichern.
Hintergrund
Bei der Niederlassung als Facharzt entstehen Praxiskredite von 100.000–500.000 € je nach Fachrichtung und Ausstattungsbedarf. Die Hinterbliebenenrente des Versorgungswerks beträgt ca. 60 % der eigenen Anwartschaft. Eine Risikolebensversicherung mit einer Summe, die alle offenen Kredite plus drei bis fünf Jahresgehälter abdeckt, kostet für einen 35-jährigen Facharzt ca. 15–40 € monatlich. Die Laufzeit sollte bis zur voraussichtlichen Kredittilgung oder finanziellen Unabhängigkeit der Kinder gewählt werden.
Wann gilt das nicht?
Fachärzte ohne Unterhaltspflichten und ohne Kredite benötigen keine Risikolebensversicherung. Auch bei bereits hohem Vermögen und gesicherter Hinterbliebenenversorgung kann die Police entfallen.
Ärzteversichert berechnet für Fachärzte die individuelle Absicherungslücke und empfiehlt die passende Versicherungssumme und Laufzeit.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →