Eine private Unfallversicherung ist für Fachärzte eine sinnvolle Ergänzung zur BU-Versicherung, da sie bei dauerhafter Invalidität durch Freizeitunfälle eine Kapitalleistung oder Rente zahlt – die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Arbeitsunfälle ab, und rund 70 % aller Unfälle passieren in der Freizeit.

Hintergrund

Fachärzte mit operativer oder interventioneller Tätigkeit sind auf ihre körperliche Unversehrtheit besonders angewiesen. Eine Handverletzung beim Sport kann die Operationsfähigkeit einschränken, ohne dass formale Berufsunfähigkeit vorliegt. Die private Unfallversicherung zahlt in solchen Fällen eine anteilige Invaliditätsleistung. Empfohlen wird eine Grundsumme von 100.000–300.000 € mit einer Progression von 300–500 %. Die Prämie liegt bei 100–300 € jährlich.

Wann gilt das nicht?

Fachärzte mit umfassender BU-Absicherung und hohem Vermögen können auf eine zusätzliche Unfallversicherung verzichten. Die BU-Versicherung sollte in jedem Fall die höhere Priorität haben.

Ärzteversichert berät Fachärzte zur sinnvollen Kombination von BU- und Unfallversicherung und vermeidet Doppelversicherungen bei optimalem Schutz.

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