Internisten sollten eine Cyber-Versicherung abschließen, da sie besonders große Mengen an Diagnostikdaten digital verarbeiten – von EKG-Aufzeichnungen über Ultraschallbilder bis hin zu Laborbefunden und Langzeit-Blutdruckmessungen. Ein Datenverlust gefährdet die Verlaufskontrolle chronischer Patienten und kann zu DSGVO-Verstößen führen.

Hintergrund

Internistische Praxen haben durch die Vielzahl diagnostischer Verfahren einen besonders hohen Digitalisierungsgrad. Labordaten werden elektronisch übermittelt, Ultraschallbilder archiviert und EKG-Befunde digital gespeichert. Ein Ransomware-Angriff kann den Zugang zu all diesen Daten blockieren. Die Cyber-Versicherung deckt IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Betriebsausfall und DSGVO-Rechtskosten. Die Prämie liegt bei 300–800 € jährlich.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Internisten in Kliniken sind über die Cyber-Versicherung des Arbeitgebers abgedeckt. Praxen mit reiner Papierakte haben ein geringeres Risiko.

Ärzteversichert vergleicht Cyber-Versicherungen für internistische Praxen und berücksichtigt die hohen Datenvolumina und die Laborschnittstellen.

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