Medizinstudenten sollten vor Auslandsaufenthalten eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen, da die gesetzliche Krankenversicherung außerhalb der EU nur eingeschränkt oder gar nicht leistet. Besonders bei Famulaturen und PJ-Tertialen in Übersee ist eine lückenlose Absicherung unverzichtbar.

Hintergrund

Viele Medizinstudenten absolvieren klinische Praktika in den USA, Südamerika, Afrika oder Asien, wo die deutschen Krankenkassen keine Kostenübernahme garantieren. Auch innerhalb der EU können Zuzahlungen und Behandlungskosten anfallen, die über die EHIC-Karte hinausgehen. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung deckt ambulante und stationäre Behandlungen, Medikamente und im Ernstfall den medizinischen Rücktransport ab. Jahrespolicen für Studenten kosten oft nur 10–20 € pro Jahr, Langzeitpolicen für Aufenthalte über sechs Wochen sind separat abzuschließen.

Wann gilt das nicht?

Medizinstudenten, die ausschließlich innerhalb Deutschlands studieren und nicht ins Ausland reisen, benötigen keine Auslandsreise-Krankenversicherung. Bei PKV-Versicherten kann der bestehende Tarif bereits weltweiten Schutz bieten – die Vertragsbedingungen sollten geprüft werden.

Ärzteversichert berät Medizinstudenten zu günstigen Auslandsreise-Policen, die auch längere Famulaturen und PJ-Aufenthalte weltweit abdecken.

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