Medizinstudenten ohne Unterhaltspflichten und ohne nennenswerte Schulden benötigen in der Regel keine Risikolebensversicherung, da im Todesfall niemand finanziell auf ihr Einkommen angewiesen ist. Erst mit Familiengründung oder Aufnahme hoher Kredite wird die Absicherung relevant.

Hintergrund

Eine Risikolebensversicherung sichert Hinterbliebene gegen den Einkommensverlust im Todesfall ab. Da Medizinstudenten noch kein oder nur ein geringes Einkommen erzielen, besteht kaum Absicherungsbedarf. Wer jedoch bereits während des Studiums Eltern wird oder gemeinsam mit dem Partner eine Immobilie finanziert, sollte frühzeitig eine Police abschließen – der Vorteil: In jungen Jahren und bei guter Gesundheit sind die Beiträge besonders niedrig, oft unter 10 € monatlich.

Wann gilt das nicht?

Medizinstudenten mit Kindern, einem verschuldeten Eigenheim oder einem Partner, der finanziell von ihnen abhängt, sollten eine Risikolebensversicherung bereits im Studium in Betracht ziehen. Auch bei hohen Studienkrediten, die auf die Eltern als Bürgen zurückfallen könnten, kann eine Police sinnvoll sein.

Ärzteversichert berät Medizinstudenten frühzeitig zur sinnvollen Absicherungsreihenfolge und hilft, überflüssige Versicherungen zu vermeiden.

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