Nuklearmediziner mit eigener Praxis benötigen dringend eine Praxisausfallversicherung, da nuklearmedizinische Einrichtungen zu den fixkostenintensivsten ärztlichen Betrieben gehören und bei persönlichem Ausfall monatliche Kosten von 50.000–100.000 € für Geräte-Leasing, Strahlenschutzpersonal und Isotope weiterlaufen.
Hintergrund
Nuklearmedizinische Praxen sind auf hochspezialisiertes Personal und regelmäßige Isotoplieferungen angewiesen. Bei Krankheit des Praxisinhabers ist eine qualifizierte Vertretung extrem schwer zu organisieren, da die Fachrichtung nur wenige Ärzte umfasst. Die Praxisausfallversicherung übernimmt nach der Karenzzeit die gesamten Betriebskosten. Angesichts der hohen Fixkosten sollte die Karenzzeit möglichst kurz gewählt werden – idealerweise 14 Tage.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Nuklearmediziner in Kliniken tragen kein eigenes Betriebsrisiko. In größeren MVZ-Strukturen mit mehreren Nuklearmedizinern kann das Vertretungsrisiko gemildert sein.
Ärzteversichert erstellt für nuklearmedizinische Praxen eine detaillierte Fixkostenanalyse und empfiehlt die passende Versicherungssumme und Karenzzeit.
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