Oberärzte benötigen zwingend eine Privathaftpflichtversicherung, da sie im privaten Bereich für verursachte Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit ihrem gesamten Vermögen haften und ein einziger Personenschaden Forderungen von über einer Million Euro auslösen kann. Die Privathaftpflicht ist die wichtigste Basisversicherung überhaupt.

Hintergrund

Die Privathaftpflicht ist strikt von der Berufshaftpflicht zu trennen: Sie deckt ausschließlich Schäden im privaten Lebensbereich ab – etwa einen Fahrradunfall, bei dem ein Dritter verletzt wird, oder einen Wasserschaden in der Mietwohnung. Für Oberärzte mit hohem Einkommen sind Deckungssummen von mindestens 10 Millionen € empfehlenswert. Auch Schlüsselverlust und deliktunfähige Kinder sollten eingeschlossen sein. Policen kosten ab 60 € pro Jahr.

Wann gilt das nicht?

Es gibt keine Lebenssituation, in der eine Privathaftpflicht verzichtbar wäre. Ehepartner und Kinder können in der Regel kostengünstig über einen Familientarif mitversichert werden.

Ärzteversichert empfiehlt Oberärzten leistungsstarke Privathaftpflichtpolicen und prüft bestehende Verträge auf zeitgemäße Deckungssummen und Einschlüsse.

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