Oberärzte sollten eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsbaustein abschließen, da sie bei Vertragsstreitigkeiten mit dem Krankenhausträger, Abmahnungen oder Kündigungsschutzklagen auf qualifizierte anwaltliche Vertretung angewiesen sind. Gerade in leitenden Positionen können arbeitsrechtliche Konflikte kostspielig werden.
Hintergrund
Oberärzte verhandeln häufig individuelle Dienstverträge mit Regelungen zu Bereitschaftsdiensten, Nebentätigkeiten und Chefarztvertretung. Streitigkeiten über diese Vertragsbestandteile, Überstundenvergütung oder Versetzungen erfordern arbeitsrechtliche Expertise. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten. Empfehlenswert ist eine Deckungssumme von mindestens 300.000 €. Auch Miet-, Verkehrs- und Steuerrechtsschutz können sinnvolle Ergänzungen sein.
Wann gilt das nicht?
Oberärzte mit einem unkündbaren Beamtenstatus (etwa an Universitätskliniken) haben ein geringeres arbeitsrechtliches Risiko. Der Miet- und Verkehrsrechtsbaustein bleibt dennoch empfehlenswert.
Ärzteversichert vergleicht für Oberärzte Rechtsschutztarife mit besonderem Fokus auf den Arbeitsrechtsbaustein und die Absicherung bei Vertragsstreitigkeiten.
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