Onkologen mit eigener Praxis sollten eine Betriebsunterbrechungsversicherung abschließen, da onkologische Praxen auf spezielle Infusionsplätze, Laborausstattung und Chemotherapie-Zubereitung angewiesen sind und ein Sachschaden den Praxisbetrieb sofort zum Erliegen bringen kann. Die Versicherung deckt die Fixkosten bei sachschadenbedingtem Stillstand.
Hintergrund
Onkologische Praxen mit ambulanter Chemotherapie-Verabreichung verfügen über spezielle Infusionsräume, Kühlsysteme für Medikamente und ggf. Zytostatika-Werkbänke. Fällt diese Infrastruktur durch Brand, Wasserschaden oder technischen Defekt aus, müssen Patienten in andere Einrichtungen umgeleitet werden, während Miete, Personalkosten und Leasingraten weiterlaufen. Die Betriebsunterbrechungsversicherung springt nach der Praxisinhaltsversicherung ein und übernimmt die Fixkosten.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Onkologen in Kliniken oder MVZ sind über den Arbeitgeber abgesichert. In rein konsiliarisch tätigen onkologischen Praxen ohne eigene Chemotherapie-Verabreichung ist das Risiko geringer.
Ärzteversichert bewertet für onkologische Praxen den individuellen Ausstattungswert und empfiehlt passende Versicherungssummen.
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